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Rockshine – ein Bandprojekt

JETTE: Ja, Jörn, letzte Woche war das Konzert von Rockshine, letzten Donnerstag, in Mainz. Du bist der Gitarrist von Rockshine, oder einer der Gitarristen.

JÖRN: Richtig

JETTE: Was kannst du mir über Rockshine erzählen, was genau ist Rockshine überhaupt?

JÖRN: Ja, also Rockshine ist ein Bandprojekt von also mittlerweile über 50 Musikern der Uni Mainz und zwar vom Fachbereich Musikwissenschaft. Das Projekt ist folgendermaßen entstanden: Wir hatten von vornherein… einen Chor gab es halt, es gab ein Orchester und dann sind wir halt auf die Idee gekommen, einfach auch eine Band zu gründen, weil es so etwas zuvor noch nicht gab, auch nicht in dem Ausmaß,

JETTE: Und seit wann genau gibt es Rockshine?

JÖRN: Das war im Herbst 2003. und dann mussten wir halt erst einmal einen Proberaum suchen, was auch ein bisschen Zeit gedauert hat und die Proben gingen dann los im Endeffekt, glaube ich, im Januar 2004.

JETTE: Und welche Musik spielt ihr?

JÖRN: Wir versuchen ein möglichst breites Spektrum an Musik abzudecken, dass natürlich für jeden etwas dabei ist, und so haben wir eigentlich so ziemlich alle Musikrichtungen, also ich sag mal populäre Musikrichtungen dabei, die es so … gibt. Also wir haben, … es geht halt los bei Rock, Pop, ganz konventionell. Dann haben wir, was weiß ich, Hardrock, Metal, die härteren Schienen, dann haben wir dabei Ska, wir haben Reggae, wir haben Funk wir haben Soul wir haben Hip-Hop jetzt dieses Jahr zum ersten Mal dabei gehabt, also alles, was halt so geht.

JETTE: Und wie lange dauert in der Regel ein Auftritt von euch, wenn du sagst, ihr habt so ein Riesenrepertoire?

JÖRN: Also wir haben halt pro Auftritt wie gesagt um die, weiß nicht, 40, 44 Songs oder 45 und ein Auftritt der dauert halt dementsprechend dann vier bis fünf Stunden. Also wir fangen um 9 Uhr an und sind um 2 Uhr fertig.

JETTE: Und Pausen macht ihr dann längere oder wie sieht das aus.

JÖRN: Ja, Pausen müssen wir also gar keine machen weil wir das so gemacht haben, dass die Besetzung für den jeweiligen Song halt ständig eine andere ist, das heißt einmal spielt DER Bass, dann spielt der Björn Bass, dann, beim nächsten Song spielt der Sven Bass, den nächsten Song singt der Jens, vorher hat der Albert gesungen und so weiter… Das heißt wir haben also einen ständigen Wechsel und von daher sind überhaupt keine Pausen nötig, weil jeder einzelne Musiker zwischen den Liedern halt öfters mal zwei, drei Songs Pause hat, bevor er also wieder auf die Bühne muss.

JETTE: Und wie oft probt ihr?

JÖRN: Wir proben normalerweise einmal die Woche was dann halt natürlich, wenn es aufs Konzert zu geht, mehr werden muss. Dann haben wir halt Generalproben, die dann schon mal 10 bis 12 Stunden dauern können, weil jeder Song vielleicht zwei- bis dreimal gemacht wird und bei 40 Songs oder 45 kannst du dir denken, dass es dann halt schon eine Zeit dauert, bis das alles durch ist.

JETTE: Verdient ihr dabei Geld oder ist das mehr so aus Spaß alles?

JÖRN: Ja. also Geld verdienen wir dabei nicht. Es geht darum, dass wir halt Spaß haben, dass das Publikum Spaß hat und eigentlich wollten wir gar keinen Eintritt nehmen. Wir haben das ja im letzten Jahr auf dem Campus im Philosophicum an der Uni gemacht. Da haben wir gar keinen Eintritt genommen, da haben wir nur Getränke verkauft. Wir mussten im KUZ Eintritt nehmen, weil wir auch die Technik bezahlen mussten, das heißt, die ganzen Mikros und so weiter und wir mussten halt die Tontechnik auch noch bezahlen damit das halt einen guten Sound gibt. Bei so vielen Instrumenten, die wir auch haben kostet das halt eine Stange Geld. Deswegen mussten wir Eintritt nehmen und versuchen, mit den Einnahmen die Kosten zu decken. Für uns bleibt da dann nicht viel übrig.

JETTE: Und wart ihr mit eurem letzten Auftritt zufrieden?

JÖRN: Ja, auf jeden Fall. War super, die Leute haben echt geil mitgemacht, von Anfang bis zum Ende. Super.

JETTE: Und wie sieht es aus mit Zukunftsplänen? Wollt ihr das Projekt weiterführen oder ist jetzt erst mal Pause und Schluss?

JÖRN: Ja also wollen auf jeden Fall, da sind wir alle dafür. Das Problem ist halt, dass wir nebenher auch noch etwas anderes machen und grade für die Kernbesetzung ist das, … nimmt das sehr viel Zeit in Anspruch und da sind halt viele Leute, denen war das zu viel dieses Jahr und die sind halt nicht mehr sicher, ob sie das noch weiter machen können … Wollen tun wir das alle, aber können… müssen wir gucken, wäre natürlich super…

JETTE: Dann wünsche ich dir weiterhin viel Freude und Erfolg bei der Musik und danke für das Interview.

JÖRN: Ich bedanke mich.

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